Logbuch meiner Radltour von Danzig nach St. Petersburg im Mai 2011

 

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28. Mai von Jöhvi nach Narva, 51km, 1118km hinter und noch 94 vor mir

  

28.Mai von Jöhvi nach Narva, 51 km, 1118 hinter und noch 94 vor mir

Im gleichen Gebäude des Wironia Hotels in Jöhvi gibt’s auch noch das Pub Privaat inclusive einer integrierten Disco. Leider konnte ich in meinem Hotelzimmer nur das bumm bumm und hin und wieder auch die Bässe hören, das dafür aber bis spät in die Nacht.

Um nicht komplett ausflippen zu müssen, habe ich meine noise reduction Ohrhörer in meine Ohren installiert und habe mir den 4.Satz von Schumanns erster Symphonie auf Dauerbetrieb eingestellt. Nach dem ich so die halbe Nacht beschallt wurde, kenne ich diesen Satz der Symphonie so auswendig, daß ich ihn zu jeder Tages-und Nachtzeit ohne Vorwarnung runterpfeifen könnte.

Trotzdem war ich am Morgen pünktlich um 10.00 im Sattel und in einer gemütlichen Fahrt a la Münchner Biergartenrunde hat mich mein braves Stahlross bei excellenter Straße und mäßigem Verkehr bis in die alte Grenzstadt Narva getragen. Sowohl der Gegenwind war mir heute gnädig als auch mein allerwertester Sattelbesitzer hat sich nicht gerührt und war die ganze Zeit mucksmäuschenstill!

Narva ist seit urdenklichen Zeiten die Grenzstadt zwischen dem russischen Reich und ? (Estland, Schweden, Dänemark, Deutschland-Deutschritterordenland… ). Die eigentliche Grenze bildet der gleichnamige Fluß Narva, der als einziger Abfluss den Peipisee in die Ostsee (Finnischer Meerbusen) entwässert.

An den beiden gegenüberliegenden Flussufern der Narwa sind jeweils gewaltige Burgen entstanden, die Burg auf der russischen Seite des Flusses hat eine gut und gerne 200 Meter lange Mauerfront, die Burg auf der westlichen Seite wird von einem viereckigen Turm, dem „Hermann“ überragt. Heute dienen die Burgen als touristische Attraktionen, aber auch als Naherholungsgebiete für die Narvaener, und leider auch als Trinkbiotope für die zahlreichen Alkoholiker- und – innen.

Zwischen den beiden Burgen verbindet eine moderne Brücke beide Ufer, an den jeweiligen Brückenköpfen sind die Grenzstationen errichtet. Da dies eine EU-Außengrenze ist, ist neben der russischen auch die estnische Seite dicht mit hohen Metallzäunen abgesichert.

Diese Grenzen zu überwinden, wird morgen unser Frühsport sein.

Gleich kommt mein Sohn Leo mit dem Zug aus Tallin angereist. Die nächsten zwei Tage werden wir dann gemeinsam nach Puschkin, einer kleinen Stadt nächst dem St. Petersburger Flughafen radeln.

Heute Abend ist dann noch das Champions League Endspiel FC Barcelona gegen Manchester United angesagt, mal sehen, ob der Fernseher in der Lobby des Centrum Hotels das auf irgendeinem Kanal anbieten wird.

 
28.5.11 19:10
 


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